Project nose - das team

Aufgrund von persönlichen Erfahrungen und aus der Überzeugung heraus, gesellschaftliche Probleme zu erkennen und zu adressieren, wurde von uns in Kooperation mit dem in Osnabrück ansässigen und gemeinnützigen Verein Stigma e.V. die Aktionsplattform NoSE - No Suicidal Exit initiiert.

 

Die Initiative stammt von dem Autor, YouTuber und Betroffenen-Experten Stefan Lange, der sich seit Jahren in der Suizidprävention engagiert. Zusammen mit N., Eva und Olli bilden sie das Projekt-Team. NoSE bedeutet No Suicidal Exit und bildet sich aus den Anfangsbuchstaben: N., die sich in der Zwischenzeit neuen Projekten widmet, Olli, Stefan & Eva.

 

Projektziel

 

Wir wollen mit Kurz-Filmen (Videos) und anderen Kunstformen auf ein gesellschaftliches Tabuthema aufmerksam machen: Suizid. Pro Jahr nehmen sich in Deutschland ca. 10.800 Menschen das Leben. Bei Jugendlichen unter 25 Jahren ist Suizid nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache. Über das Thema spricht man nicht, die Themen Tod und Trauer werden verdrängt. Das Problem ist, dass Betroffene Angst haben, sich zu öffnen. Das Umfeld findet nicht den Mut und die richtigen Worte, um sich Betroffenen zu nähern und dem Gros der Gesellschaft mangelt es an Empathie und Verständnis für das Thema. 

 

Die Barriere, die es zu durchbrechen gilt, ist die mangelnde Bereitschaft und Fähigkeit, darüber zu reden. Das Sich-Öffnen ist aber ein entscheidender und wichtiger Schritt für die Hilfe von Betroffenen. Daher ist die zentrale Botschaft in allen Videos:

 

»Rede darüber, denn Reden kann Leben retten!«

 

v.l.n.r. Oliver Leggewie, Eva Lause & Stefan Lange 

Motivation

 

Die Zahl der Toten durch Suizid pro Jahr in Deutschland ist höher als die Anzahl der Toten durch Verkehrsunfälle, Drogen und AIDS zusammen.

 

Im Vergleich zu den intensiven und reichweitenstarken Plaktat- und TV-Kampagnen für Verkehrserziehung (Beispiel: „Fahr nicht so schnell!“), Drogen („Keine Macht den Drogen!“) und AIDS („Gib AIDS keine Chance!“), passiert angesichts der hohen Zahl von Suiziden praktisch fast nichts. 

 

Das wollen wir ändern und mit unseren Filmen einen Beitrag zur gesellschaftlichen Bewusstseinsbildung leisten. 


Oliver Leggewie, Filmemacher
www.desertfilm.de 

»Ich möchte mit meinen Filmen Menschen und deren Emotionen ansprechen, und durch das Project NoSE hoffentlich etwas Positives in ihnen bewirken.«


Eva Lause, Kunststudentin, Osnabrück 

»Ich habe bei NoSE mitgemacht, weil ich selbst Erfahrungen mit Suizidgedanken und -versuchen gemacht habe und gerne anderen Menschen durch kreative Projekte helfen bzw. eine Stütze bieten möchte.«


Stefan Lange, Autor & YouTuber

www.stefan-lange.ch 

»Ich bin einfach nur glücklich darüber, Eva und Olli begegnet zu sein. Ohne sie wäre NoSE nicht das, was es ist.«